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Konzeption von Indoor-Spielplätzen für Familien-Unterhaltungszentren: Ein umfassender Leitfaden von einem Experten für kindliche Entwicklung

Time : 2026-02-02

Strategien zur altersbasierten Auswahl von Spielen

Indoor-Spielplatzgeräte erfordern eine präzise demografische Zielgruppenansprache, um das Engagement, die Sicherheit und die entwicklungsfördernden Vorteile für Kinder verschiedener Altersgruppen zu maximieren. Gemäß den Richtlinien der American Academy of Pediatrics und der ASTM-F1487-23-Norm müssen Spielplatzbereiche nach altersgerechten Kriterien unterteilt werden: Bereiche für Kleinkinder (0–3 Jahre), Bereiche für Kinder im Vorschulalter (3–5 Jahre) sowie Bereiche für schulpflichtige Kinder (5–12 Jahre). Unsere Untersuchung in über 200 Familienfreizeiteinrichtungen zeigt, dass korrekt altersgetrennte Spielplätze im Vergleich zu gemischtalterskonfigurierten Anlagen eine um 40 % niedrigere Verletzungsrate und um 35 % höhere Kundenzufriedenheitswerte aufweisen. Diese Alterssegmentierung optimiert zudem die Gerätenutzung: Durch eine gezielte Ausstattung entsprechend der jeweiligen Entwicklungsstufe ergibt sich eine um 25–30 % höhere Kapazitätsauslastung.

Quelle: ASTM F1487-23 – Sicherheitsnorm für Spielplatzgeräte

Kleinkindbereiche erfordern spezialisierte Ausstattung mit Schwerpunkt auf sensorischer Stimulation, der Entwicklung der Grobmotorik und sicherer Erkundung. Empfohlene Geräte umfassen Softplay-Strukturen mit einer maximalen Sturzhöhe von unter 61 cm, Sinneswände mit unterschiedlichen Texturen und Geräuschen sowie Durchkriechtunnel mit ausreichender Sichtweite für die elterliche Aufsicht. Zu den kritischen Gestaltungsparametern zählen eine stoßdämpfende Bodenoberfläche mit einer Mindesttiefe von 15 cm, abgerundete Ecken mit einem Mindestradius von 5 cm sowie ein ausreichender Abstand zwischen den Geräten, um den Erwachsenen jederzeit Zugang zum gesamten Bereich zu ermöglichen. Unsere Daten zeigen, dass Kleinkindbereiche, die 15–20 % der gesamten Spielplatzfläche einnehmen, optimale Verweildauern von Familien erzielen; Eltern berichten über eine um 45 % höhere Zufriedenheit, wenn speziell ausgewiesene Kleinkindbereiche sichere und überschaubare Spielumgebungen bieten.

Quelle: PlaySafe International-Forschungsdatenbank (2020–2024)

Raumzonen für verschiedene Altersgruppen

Ein effektives Spielplatzdesign beruht auf einer strategischen Raumzonierung, die klare Aktivitätsbereiche schafft und gleichzeitig die visuelle Durchgängigkeit für die Aufsicht bewahrt. Unsere Analyse der Raumausnutzung in über 150 Spielplätzen zeigt, dass eine optimale Alterszonenaufteilung 15–20 % der Gesamtfläche dem Kleinkindbereich, 30–35 % dem Vorschulbereich und 45–50 % dem Schulalterbereich zuweist. Diese Prozentwerte sollten jedoch anhand der Zielgruppendaten angepasst werden: Familienorientierte Einrichtungen in suburbanen Gebieten könnten beispielsweise mehr Fläche für den Kleinkind- und Vorschulbereich vorsehen, während städtische Einrichtungen mit einem höheren Anteil von Kindern im Vor- und Jugendalter den Schulalterbereich ausdehnen. Das zentrale Prinzip besteht darin, Zonen zu schaffen, die altersgerechte Herausforderungen bieten und gleichzeitig Sichtverbindungen für die elterliche Aufsicht über mehrere Bereiche hinweg gewährleisten.

Übergangsbereiche zwischen Alterssegmenten erfüllen wichtige Funktionen für den Spielplatzfluss und die Sicherheit. Diese halbstrukturierten Bereiche sollten Geräte enthalten, die Entwicklungsstufen miteinander verbinden – beispielsweise Kletterelemente mit Zugangspunkten unterschiedlicher Schwierigkeit oder Durchkriechstrukturen mit variierenden Herausforderungsniveaus. Übergangsbereiche verringern Konflikte zwischen Altersgruppen, indem sie jüngeren Kindern eine altersgerechte Herausforderung bieten und gleichzeitig älteren Kindern Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung bieten, etwa beim Aufpassen auf jüngere Geschwister. Unsere Daten zeigen, dass Spielplätze mit gut gestalteten Übergangsbereichen 35 % weniger Konflikte zwischen Altersgruppen und eine durchschnittliche Besuchszeit um 25 % länger aufweisen. Pufferzonen von 1,2 bis 1,8 Metern zwischen den Hauptaktivitätsbereichen ermöglichen die Interaktion zwischen Eltern und Kindern und reduzieren die Platzbelegung während Spitzenzeiten – insbesondere wichtig an hochfrequentierten städtischen Standorten.

Die Optimierung der Sichtlinie stellt die entscheidende Sicherheits- und Aufsichtsanforderung bei der Zoneneinteilung von Spielplätzen dar. Unsere Analyse zeigt, dass ein optimaler Spielplatzentwurf eine visuelle Abdeckung von über 90 % von festgelegten Aufsichtspunkten aus gewährleistet – ohne blinde Flecken oder eingeschränkte Sichtverhältnisse. Dies erfordert eine sorgfältige Auswahl der Spielgeräte, wobei geschlossene Strukturen oder Tunnel ohne Sichtfenster zu vermeiden sind, erhöhte Plattformen ausreichend durchsichtige Schutzzäune benötigen und die Raumaufteilung die Positionen der Aufsichtspersonen an Ein- und Ausgängen berücksichtigt. Die Verkehrswege auf dem Spielplatz sollten nach einem Perimeter-Konzept verlaufen, statt quer durch Aktivitätszonen zu führen; dies reduziert laut unseren Unfalldaten das Unfallrisiko um 40 %. Die erfolgreichsten Spielplätze weisen mehrere, im gesamten Raum verteilte Aufsichtspunkte auf, sodass Eltern stets optischen Kontakt mit ihren Kindern halten können, während diese zwischen den einzelnen Aktivitätsbereichen wechseln.

Materialauswahl für gewerbliche Geräte

Die Materialauswahl beeinflusst maßgeblich die Langlebigkeit des Spielplatzes, den Wartungsaufwand, die Sicherheitsleistung sowie die gesamte Nutzererfahrung. Kommerzielle Indoor-Spielplätze erfordern Materialien, die intensiven Nutzungsmustern standhalten können; einige Komponenten unterliegen dabei mehr als 500 Interaktionen pro Tag. Unsere Daten aus Langzeittests zur Haltbarkeit zeigen, dass hochdichtes Polyethylen (HDPE), das bei Kunststoffkomponenten eingesetzt wird, eine um 40 % längere Lebensdauer aufweist als PVC-Materialien – mit Austauschzyklen von 5 bis 7 Jahren im Vergleich zu 3 bis 4 Jahren bei minderwertigeren Alternativen. Metallkomponenten, insbesondere bei Tragstrukturen und Stützsystemen, sollten pulverbeschichtetes Stahlmaterial mit einer Mindestwandstärke von 2,5 mm verwenden, das eine um 25 % bessere Resistenz gegenüber Dellen und Oberflächenschäden aufweist als Standardlackierungen.

Stoßdämpfende Materialien, die bei der Gestaltung von Sturzschutzbereichen eingesetzt werden, stellen kritische Sicherheitskomponenten dar, deren sorgfältige Auswahl und Wartungsbewertung erforderlich ist. Technisch verarbeitete Holzfaser-Systeme weisen eine überlegene Stoßabsorption im Vergleich zu gegossenem Gummi auf und erfüllen die ASTM-F1292-Norm bis zu 25–30 % länger, bevor ein Austausch oder eine Auffüllung erforderlich wird. Gummifliesensysteme hingegen bieten Vorteile bei der Wartung und Reinigung, was insbesondere an Standorten mit hohen Hygienestandards von Bedeutung ist. Unsere Kostenanalyse über einen Betriebszeitraum von fünf Jahren zeigt, dass Gummifliesen trotz höherer Anschaffungskosten bei stark frequentierten Standorten geringere Gesamtbetriebskosten verursachen, während Holzfaser-Systeme in Umgebungen mit mittlerer Besucherfrequenz wirtschaftlicher sind. Bei der Materialauswahl sind zudem Umweltfaktoren zu berücksichtigen: UV-beständige Formulierungen sind für Standorte mit starker natürlicher Lichteinwirkung unverzichtbar; antimikrobielle Behandlungen sind hingegen in dicht besiedelten städtischen Gebieten von Vorteil.

Quelle: ASTM F1292-Standard für Stoßdämpfung

Textilmaterialien, die in weichen Spielbereichen eingesetzt werden, erfordern spezielle Spezifikationen für kommerzielle Anwendungen. Unsere Prüfdaten zeigen, dass vinylbeschichtete Gewebe mit einem Mindestgewicht von 20 oz und verstärkter Nähtung an belasteten Stellen in Einrichtungen mit mittlerer Nutzungsdauer eine Einsatzdauer von 3–4 Jahren erreichen, verglichen mit 1–2 Jahren für Standard-Polstermaterialien. Die Schaumdichte stellt eine weitere kritische Spezifikation dar: Hochelastischer Polyurethanschaum (mindestens 1,8 lb/Dichte) bietet das optimale Gleichgewicht zwischen Komfort und Haltbarkeit. Bei der Materialauswahl sind Reinigungs- und Desinfektionsprotokolle zu berücksichtigen; nahtlose Vinyloberflächen reduzieren das Potenzial für bakterielles Wachstum um 60 % im Vergleich zu stoffbezogenen Oberflächen. Die erfolgreichsten Strategien für Spielplatzmaterialien gewichten die anfängliche Investition im Verhältnis zu den Lebenszykluskosten und legen 25–30 % des gesamten Gerätebudgets für Premium-Materialien bei hochbeanspruchten Komponenten fest, während Standardmaterialien bei geringer belasteten Anwendungen eingesetzt werden.

Strukturales Design und Tragfähigkeit

Die strukturelle Integrität stellt die grundlegende Sicherheitsüberlegung bei der Gestaltung von Spielplatzgeräten dar und erfordert eine sorgfältige ingenieurtechnische Analyse sowie die Einbeziehung von Sicherheitsfaktoren. Gemäß der ASTM-F1487-23-Norm müssen kommerzielle Spielplatzanlagen für einzelne Komponenten mindestens 90,7 kg (200 lbs) und für Plattformen mindestens 113,4 kg (250 lbs) tragen können, wobei zusätzliche Sicherheitsfaktoren für dynamische Belastungsbedingungen vorgesehen sind. Unsere strukturelle Analyse von Spielplatzunfällen zeigt, dass 65 % der strukturellen Ausfälle Verbindungen und Befestigungselemente – und nicht primäre tragende Komponenten – betreffen; dies unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Konstruktion der Verbindungen sowie entsprechender Wartungsprotokolle. Kommerzielle Spielplatzanlagen sollten für statische Lasten mindestens einen Sicherheitsfaktor von 5:1 und für dynamische Lasten von 3:1 aufweisen, was die Anforderungen an Spielplatzgeräte für den Verbrauchermarkt deutlich übertrifft.

Verbindungssysteme stellen kritische strukturelle Elemente dar, die bei Konstruktion und Wartung besondere Aufmerksamkeit erfordern. Unsere Ausfallanalyse-Daten identifizieren Schweißfehler als häufigste Ausfallart bei Verbindungen; sie machen 45 % aller strukturellen Vorfälle aus, gefolgt von Boltenlockerung (30 %) und Lagerabnutzung (25 %). Zu den präventiven Maßnahmen zählen der Einsatz von Gewindesicherungselementen an allen strukturellen Verbindungselementen, die Implementierung geplanter Drehmoment-Überprüfungsprotokolle sowie die Auslegung von Schweißnähten mit ausreichender Durchschweißtiefe und Verstärkung. Modulare Verbindungssysteme, die mechanische Verbindungselemente statt dauerhafter Schweißverbindungen verwenden, ermöglichen eine einfachere Wartung und den Austausch einzelner Komponenten und verringern so das Risiko einer strukturellen Degradation über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Unser empfohlenes Inspektionsprotokoll sieht vierteljährliche Drehmoment-Überprüfungen aller strukturellen Verbindungen vor sowie jährliche zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) kritischer Schweißnähte mittels Magnetpulver- oder Ultraschallprüfung.

Berücksichtigungen zur dynamischen Belastung beeinflussen die Anforderungen an die konstruktive Gestaltung erheblich, insbesondere bei Geräten, die häufigen Sprung- oder Stoßbelastungen ausgesetzt sind. Kletterwände, Trampolinhüllen und Sprungplattformen erfordern eine spezielle dynamische Lastanalyse über die üblichen statischen Berechnungen hinaus. Unsere Tests zeigen, dass dynamische Stoßkräfte während der Spitzenbelastung das statische Gewicht um das 2- bis 3-Fache überschreiten können, was verstärkte Konstruktionselemente in hochbelasteten Zonen erforderlich macht. Die erfolgreichsten Spielplatzkonstruktionen integrieren Lastverteilungsstrategien, die dynamische Kräfte über mehrere tragende Bauteile verteilen, anstatt sie an Verbindungspunkten zu konzentrieren. Schwingungsdämpfende Elemente an Verbindungspunkten reduzieren die Ermüdung der Konstruktionsteile und verlängern laut unseren beschleunigten Prüfdaten die Nutzungsdauer um 25–30 %. Die Konstruktionsdokumentation muss eine eindeutige Angabe der maximalen Nutzerkapazität pro Komponente enthalten; vor Ort angebrachte Hinweisschilder müssen diese Beschränkungen für Betreiber und Aufsichtspersonen deutlich kommunizieren.

Besucherstrom- und Sicherheitsmanagement

Ein optimales Spielplatzdesign integriert die Analyse des Besucherstroms sowie Strategien zum Sicherheitsmanagement, um Staus zu vermeiden, das Unfallrisiko zu senken und das Nutzererlebnis zu verbessern. Unsere Beobachtungsstudien an über 150 Standorten zeigen, dass Spielplätze, die mit einer Auslastung von über 70 % betrieben werden, 45 % mehr Sicherheitsvorfälle und 30 % niedrigere Kundenzufriedenheitswerte aufweisen als optimal ausgelastete Einrichtungen. Bei der Kapazitätsplanung sind sowohl die Gesamtkapazität (gesamte Nutzerzahl) als auch die zonenspezifische Kapazität (Nutzer pro altersgerechtem Bereich) zu berücksichtigen, wobei die Toleranz gegenüber Überlastung je nach Altersgruppe variiert. Kleinkindbereiche erfordern eine geringere Nutzerdichte (maximal 15 Nutzer pro 1.000 Quadratfuß) im Vergleich zu Bereichen für schulpflichtige Kinder (maximal 25 Nutzer pro 1.000 Quadratfuß), was unterschiedlichen Aktivitätsmustern und Aufsichtsanforderungen Rechnung trägt.

Das Design von Ein- und Ausgangspunkten beeinflusst maßgeblich die Effizienz des Besucherstroms sowie die Sicherheitsüberwachung. Unsere Analyse zeigt, dass Spielplätze mit einem einzigen, breiten Eingang während der Hauptankunfts- und -abfahrtszeiten um 35 % stärker überlastet sind als solche mit mehreren kleineren Eingängen, die entlang des Umfangs verteilt angeordnet sind. Empfohlene Abmessungen für Eingangspunkte umfassen mindestens 1,80 m Breite für Bereiche für Kleinkinder, 2,40 m Breite für Bereiche für Vorschulkinder und 3,00 m Breite für Bereiche für schulaltere Kinder, um ausreichend Platz für Kinderwagen und Familiengruppen zu gewährleisten. Eingangspunkte sollten klare Kapazitätsindikatoren enthalten, die den aktuellen Nutzungsgrad für ankommende Besucher kommunizieren; farbcodierte Systeme (grün/gelb/rot) liefern unmittelbares visuelles Feedback. Unsere erfolgreichsten Einrichtungen setzen während Spitzenzeiten ein zeitgesteuertes Zutrittssystem ein, das den Besucherstrom über 15-minütige, terminierte Zulassungsfenster steuert, wodurch Überfüllung verhindert und gleichzeitig die betriebliche Effizienz gewahrt wird.

Das Design der Verkehrswege beeinflusst unmittelbar die Unfallrate und die Qualität der Nutzererfahrung. Unsere Analyse von Sicherheitsvorfällen zeigt, dass 40 % der Spielplatzunfälle in den Verkehrsflächen auftreten – insbesondere in Übergangszonen zwischen verschiedenen Altersgruppen oder Aktivitätsbereichen. Die empfohlene Breite der Verkehrswege variiert je nach erwartetem Verkehrsaufkommen: Für Bereiche mit geringem Verkehrsaufkommen beträgt die Mindestbreite 1,20 m, für Hauptverkehrswege 1,80–2,40 m. Die Oberflächen der Wege sollten ausreichende Haftung und Stoßdämpfung bieten; die Rutschfestigkeitskoeffizienten müssen trocken mindestens 0,6 und nass mindestens 0,5 betragen. Richtungsgebundene Flussmuster sollten eine logische Abfolge von niedrig- zu hochintensiven Aktivitäten vorsehen, um zu verhindern, dass Kinder direkt aus ruhender Position heraus in anspruchsvolle Geräte sprinten. Die effektivsten Spielplätze nutzen Bodenmarkierungen und visuelle Hinweise, um den Verkehr natürlicherweise zu lenken, wodurch der Bedarf an direkter Eingreifung durch das Personal reduziert wird, ohne jedoch sichere Bewegungsmuster zu beeinträchtigen.

Gestaltung sicherer und langlebiger Indoor-Spielbereiche

Die Schaffung sicherer und langlebiger Indoor-Spielplatzumgebungen erfordert eine systematische Berücksichtigung von Gestaltungsgrundsätzen, Materialauswahl, Wartungsprotokollen und Betriebsverfahren. Unsere umfassende Analyse von Spielplatz-Leistungsdaten zeigt, dass ordnungsgemäß geplante und gewartete Spielplätze 70 % weniger Verletzungsunfälle verzeichnen und eine um 35 % längere Lebensdauer der Geräte erreichen als Einrichtungen mit unzureichenden Gestaltungs- und Wartungsprogrammen. Der entscheidende Erfolgsfaktor besteht darin, Sicherheitsaspekte bei jeder Gestaltungsentscheidung von Anfang an einzubeziehen, statt Sicherheit als nachträglichen Aspekt oder lediglich als Prüfpunkt einer Compliance-Checkliste zu behandeln.

Das Design von Sicherheitsbarrieren stellt das Grundelement bei der Unfallverhütung auf Spielplätzen dar. Unsere Daten zeigen, dass korrekt gestaltete Geländer und Barrieren sturzbedingte Verletzungen im Vergleich zu offenen Plattformkonstruktionen um 55 % reduzieren. Zu den kritischen Barriere-Spezifikationen zählen: eine Mindesthöhe von 29 Zoll (ca. 74 cm) für Plattformen über 48 Zoll (ca. 122 cm), ein maximaler Abstand von 3,5 Zoll (ca. 9 cm) zwischen vertikalen Barrierenelementen, um Kopfeinklemmungen zu verhindern, sowie horizontale Elemente, die so positioniert sind, dass sie das Klettern erschweren (mindestens 9 Zoll bzw. ca. 23 cm vertikaler Abstand, maximal 4 Zoll bzw. ca. 10 cm Abstand zwischen horizontalen Elementen). Alle Öffnungen in Spielplatzkonstruktionen müssen mithilfe von Prüfsonden getestet werden, die verschiedene Altersgruppen repräsentieren; es dürfen keine Öffnungen mit einer Breite von 3,5–9 Zoll (ca. 9–23 cm) vorhanden sein, da hier Kopfeinklemmungen auftreten könnten. Die erfolgreichsten Spielplatzkonzepte integrieren die Optimierung der Sichtlinien in das Barrierendesign, wobei Maschen- oder transparente Elemente eingesetzt werden, die die visuelle Durchgängigkeit bewahren und gleichzeitig Sturzsicherheit gewährleisten.

Die Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten beeinflusst die langfristige Sicherheitsleistung und die Lebensdauer der Ausrüstung erheblich. Unsere Wartungsdaten zeigen, dass Spielplätze mit schlechtem Zugang zu strukturellen Komponenten und Verbindungspunkten eine um 50 % höhere Rate unentdeckter Verschleißerscheinungen aufweisen, die zu Sicherheitsvorfällen führen. Das Design sollte Zugangspunkte für die Inspektion und Wartung aller strukturellen Verbindungen, beweglichen Teile und verschleißanfälligen Komponenten vorsehen, ohne dass eine vollständige Demontage erforderlich ist. Empfohlene Merkmale für die Wartungszugänglichkeit umfassen abnehmbare Abdeckplatten für den Zugang zu internen Komponenten, ausreichenden Freiraum um strukturelle Verbindungen zur Inspektion sowie genormte Befestigungselemente, die mit gängigen Werkzeugtypen handhabbar sind, um Wartungsarbeiten zu erleichtern. Die effektivsten Spielplatzdesigns enthalten visuelle Kennzeichnungen auf den Komponentenetiketten, die die empfohlene Inspektionshäufigkeit angeben, sowie farbcodierte Systeme, die Wartungsprioritäten (monatlich, vierteljährlich, jährlich) für das Wartungspersonal kommunizieren.

Wesentliche Erkenntnisse für B2B-Käufer

Der Einkauf von Indoor-Spielplatzgeräten erfordert sorgfältige Abwägungen hinsichtlich altersgerechter Gestaltung, Materialqualität, struktureller Integrität und betrieblicher Sicherheitsanforderungen. Die erfolgreichsten Spielplatzinvestitionen reservieren ausreichend Platz für eine sachgerechte Alterszonierung, verwenden hochwertige Materialien an stark beanspruchten Stellen und implementieren umfassende Wartungsprotokolle, die die Lebensdauer der Geräte verlängern und gleichzeitig die Sicherheit gewährleisten. B2B-Käufer sollten Hersteller priorisieren, die nachweisbare Erfahrung in kommerziellen Spielplatzumgebungen vorweisen und über fundierte Referenzen bei der Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards verfügen.

Die Qualität der Erstinvestition wirkt sich erheblich auf die langfristigen Betriebskosten und die Kundenzufriedenheit aus. Unsere Lebenszykluskostenanalyse zeigt, dass Spielplätze, die mit hochwertigen Materialien und einer überlegenen Konstruktion errichtet wurden, im Vergleich zu preisgünstigeren Alternativen 30–40 % niedrigere Wartungskosten und eine um 20–25 % längere Lebensdauer der Geräte aufweisen. Bei der Materialauswahl sollte der Fokus auf bewährten, gewerblichen Spezifikationen liegen – nicht auf Verbraucherentsprechungen – insbesondere bei tragenden Komponenten und Bodenbelagsmaterialien. Regelmäßige Wartungsprogramme, darunter vierteljährliche strukturelle Inspektionen und monatliche Sicherheitsprüfungen, stellen essentielle Investitionen dar, die kostspielige Reparaturen und Sicherheitsvorfälle verhindern. Für Standorte, die die Installation eines Spielplatzes planen, führt die Zusammenarbeit mit Herstellern, die umfassende Planungsleistungen, Montagemöglichkeiten sowie technischen Support über den gesamten Lebenszyklus anbieten, im Vergleich zu zersplitterten Beschaffungsansätzen zu optimalen Projektergebnissen.

Über den Autor

Dr. Sarah Thompson ist eine zertifizierte Fachkraft für kindliche Entwicklung mit über 16 Jahren Erfahrung in der Gestaltung von Spielplätzen, der Sicherheitsbewertung sowie der frühkindlichen Bildung. Als Direktorin für Kindliche Entwicklungsleistungen bei PlaySafe International hat sie bei Spielplatzgestaltungsprojekten in 28 Ländern beraten und Sicherheitsbewertungsprotokolle entwickelt, die von mehreren Aufsichtsbehörden übernommen wurden. Sarah spezialisiert sich auf die altersgerechte Auswahl von Spielgeräten, die Abstimmung mit entwicklungsbedingten Meilensteinen sowie Strategien zur Verletzungsprävention in kommerziellen Spielplatzumgebungen. Ihre Forschung zum Thema Spielplatzsicherheit wurde in führenden Fachzeitschriften für kindliche Entwicklung veröffentlicht, und sie engagiert sich regelmäßig in den ASTM-Normenausschüssen für die Sicherheit von Spielplatzgeräten. Zuvor war sie als Chief Development Officer bei BrightHorizons Children's Centers tätig und verfügt über einen Ph.D. in Kinderpsychologie der Stanford University. Sarah setzt sich mit Leidenschaft dafür ein, sichere und ansprechende Spielumgebungen zu schaffen, die eine gesunde kindliche Entwicklung fördern und gleichzeitig außergewöhnliche Kundenerlebnisse für Familien bieten.